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Das Stadtgeschichtliche Museum zu Leipzig von der Gründung bis zur Gegenwart

Das Stadtgeschichtliche Museum Leipzig ist das historische Gedächtnis der Stadt. Dinge und Informationen des Stadtgeschehens werden gesammelt, dokumentiert, kommentiert und in Ausstellungen präsentiert. Der Sammlungshorizont erstreckt sich von der Stadtwerdung Leipzigs im frühen Mittelalter bis zur Gegenwart. 1909 auf der Basis der Sammlung des Vereins für die Geschichte Leipzigs gegründet, ist das Stadtgeschichtliche Museum heute ein Netzwerk mehrerer Museumstypen mit jeweils unterschiedlichen thematischen Schwerpunkten. Erst in ihrer Gesamtheit bilden sie ein sich ergänzendes facettenreiches Bild städtischer Kulturgeschichte.
Der Anspruch des Stadtgeschichtlichen Museums ist, sich zu einem Magneten der Leipziger Kulturlandschaft zu entwickeln, dessen Anziehungskraft weit über die Stadtgrenzen hinaus von Leipziger Kultur und Geschichte, von Bürgerstolz und Bürgersinn berichtet.

Der Standortvorteil im Zentrum der Stadt und die herausragende touristische Bedeutung von Altem Rathaus, Coffe Baum und Alter Börse sowie Völkerschlachtdenkmal sind zugleich Ansporn für die inhaltliche Arbeit: Das Museum ist Geschichtslabor und Zentralstelle des Dialogs mit den Bürgern und Gästen für ein lebendiges und dynamisches Geschichtsbild. Die Stadt Leipzig ist eine internationale Kulturstadt, hier leben Bürger unterschiedlicher kultureller Herkunft. Weltoffenheit ist kein Messeslogan, sondern Lebensgefühl der Stadt. Die Schnelllebigkeit aktueller Diskussionen, die wachsende Vielfalt kultureller Einflüsse, die immense Konkurrenz medialer Geschichtsvermittlung bestimmen die Arbeit des Museums heute.

Quelle: Stadtgeschichtliches Museum
Für den L-Schoenefelder Almanach bearbeitet

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Das Stadtgeschichtliche Museum Leipzig informiert:

Bildergalerie

Pressemitteilung vom 15. August 

- Eröffnung der Fotoausstellung Böhmen und Sachsen -

Ausstellungseröffnung - Frühe Fotografien aus der Sammlung Scheufler - Studioausstellung 16.8.-15.10.2017

Leipzig, 14.8.2017: In Zusammenarbeit mit dem Fotoexperten und Sammler böhmischer Fotografie, Pavel Scheufler, und dem Generalkonsulat der Tschechischen Republik in Dresden widmet sich das Stadtgeschichtliche Museum Leipzig einem bislang wenig beachteten Abschnitt gesamteuropäischer Fotografiegeschichte.

Die Ausstellung zeigt prägende Stationen in der Entwicklung früher böhmischer und sächsischer Fotografie am Beispiel einiger der wichtigsten Vertreter des Mediums. Neben beeindruckenden Zeugnissen früher Fotokunst im 19. und zu Beginn des 20. Jahrhunderts dokumentiert sie den kontinuierlichen kulturellen Austausch der beiden engen Nachbarn Böhmen und Sachsen.

Prag, Bade- und Kurorte wie Karlovy Vary (Karlsbad), die Böhmische Schweiz und das Böhmische Mittelgebirge waren beliebte Motive der zahlreichen sächsischen Fotografen, die Böhmen rege bereisten und fotografisch ablichteten. Im Vergleich dazu zog es ihre böhmischen Kollegen eher selten in die entgegengesetzte Richtung und ihre Arbeiten sind weitestgehend unbekannt. Ihr Interesse konzentrierte sich fast ausschließlich auf Dresden und die Sächsische Schweiz.
Drei herausragende böhmische Fotografen und ihre fotografischen Reisen stehen im Mittelpunkt.

František Fridrich (1829-1892) war einer der ersten gewerblichen Fotografen in Böhmen, der sich insbesondere auf Aufnahmen von Landschaften und Denkmälern spezialisierte. 1856 erhielt er seine Lizenz zum Daguerreotypieren und organisierte noch im selben Jahr die erste Fotoausstellung in Böhmen. František Krátký (1851-1924) gehört mit seinen handkolorierten Stereoskopien zu den prägendsten Akteuren dieses populären Massenmediums. In Kolín führte er neben seinem Atelier zusätzlich ab 1901 einen Kunstbetrieb, der unterschiedlichste Drucktechniken praktizierte.
Rudolf Bruner-Dvořák (1864-1921) gilt als Pionier der Fotoreportage, der er durch seine fotografische und publizistische Tätigkeit zum endgültigen Durchbruch im böhmischen Raum verhalf. Vielfach porträtierte er europäische Herrscher wie Kaiser Franz Josef I. und war als Auftragsfotograf auch außerhalb seines Ateliers tätig.

Pressefoto in der Bildergalerie Legende: Dresden, Rudolf Bruner-Dvořák,1909, Sammlung Scheufler

Marketing/Öffentlichkeitsarbeit
Stadt Leipzig
Stadtgeschichtliches Museum Leipzig

15.08.201715.08.2017


 

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Pressemitteilung vom 14. August 

- Medienstar Luther. Kuratorenführung in der Ausstellung Luther im Disput Do 17.8., 17 Uhr -

 

Leipzig, 14.8.2017: Nach heutigem Verständnis gehörte Luther zu den frühen Medienstars. Doch auch zu Lebzeiten Luthers war die Welt in einem medialen Umbruch. 

Durch die Erfindung des Buchdrucks war es plötzlich möglich, Botschaften zu verbreiten. Ohne das neue Medium ist die Reformation nicht denkbar, und umgekehrt veränderte die Reformationsliteratur fundamental das Leseverhalten: Für viele Menschen war eine Lutherschrift das erste eigene gedruckte Buch!
Flugschriften und Handzettel konnten rasch gedruckt und verbreitet werden. Luther haben wir es zu danken, dass die Bibel ins Deutsche übersetzt wurde und so Millionen von Menschen einen persönlichen Zugang zum christlichen Glauben fanden. Auch die 95 Thesen wurden übersetzt, gedruckt und unter das Volk verteilt. Jeder, der lesen konnte, konnte sich informieren.
Und doch blieb das Hauptmedium der Reformation die mündliche Rede, die Predigt, die sich besonders einprägt. Luther traf den richtigen Ton und zog zahlreiches Publikum an. Bei seiner Vesperpredigt zu Pfingsten1539 in Leipzig war die Thomaskirche enorm überfüllt, Leitern wurden von außen angestellt und die Fenster eingedrückt.
Mehr über Martin Luther als Medienstar ist von der Kuratorin Dr. Maike Günther zur Führung am Donnerstag, 17.8., 17 Uhr, zu erfahren.
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Medienstar Luther - Kuratorenführung Do 17.8. | 17 Uhr
Stadtgeschichtliches Museum Leipzig
Altes Rathaus, Markt 1, 04109 Leipzig
Eintritt 6 €, ermäßigt 4 €, Kinder und Jugendliche bis 18 Jahre frei

Marketing/Öffentlichkeitsarbeit
Stadt Leipzig
Stadtgeschichtliches Museum Leipzig

14.08.201714.08.2017


 

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Pressemitteilung vom 7. August 

- Zwischen Vision und Wirklichkeit, Vortrag in Ausstellung Plan! -

Zwischen Vision und Wirklichkeit - Planungen für das Leipziger Stadtzentrum 1945-1990
Vortrag von Dr. Thomas Hoscislawski Do 10.8., 18 Uhr

Leipzig, 7.8.2017: Zu einem spannenden, die Ausstellung Plan! im Haus Böttchergäßchen begleitenden Vortrag lädt das Stadtgeschichtliche Museum am kommenden Donnerstag, dem 10.8., 18 Uhr ein. Dr. Thomas Hoscislawski, seit 1994 im Leipziger Stadtplanungsamt tätig und mit dem Thema vertraut, rückt die städtebaulichen Gesamtplanungen für das Leipziger Stadtzentrum in den Mittelpunkt.

Der Bogen wird vom Bebauungsplan 1949 bis hin zum Rahmenplan 1990 gespannt. Diese Planungen waren teils von ideologischen und teils von pragmatischen Überlegungen bestimmt. Während die Nachkriegszeit das noch Vorhandene zum Ausgangspunkt des Wiederaufbaus machte, strebten die Architekten in den 1960er Jahren eine langfristige Umwandlung des Stadtzentrums an, die eher ideologisch geprägt war. Ein neues Stadtbild sollte im großen Stil komponiert werden und in seiner räumlichen Organisation die Ziele der sozialistischen Gesellschaft widerspiegeln, bevor man in den 1980er Jahren wieder an die ursprünglichen Überlegungen anknüpfte.

Anhand der maßgelblichen Plandokumente werden die unterschiedlichen Konzepte für das Zentrum vor allem in Bezug auf den Stadtgrundriss näher betrachtet.

Der Eintritt ist frei.
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Zwischen Vision und Wirklichkeit
Planungen für das Leipziger Stadtzentrum 1945-1990 Do, 10.8., 18 Uhr
Stadtgeschichtliches Museum Leipzig, Haus Böttchergäßchen
Böttchergäßchen 3, 04109 Leipzig
Eintritt frei

Presse/Öffentlichkeitsarbeit
Stadt Leipzig
Stadtgeschichtliches Museum Leipzig

07.08.201707.08.2017


 

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Pressemitteilung vom 21. Juli - Vorschau auf Ausstellung MärchenSpiele

Von Zauber, Mut und Abenteuer 29.11.2017 – 18.03.2018

Leipzig, 19.7.2017: Märchen erzählen von geheimnisvollen und fantastischen Begebenheiten, von Prinzessinnen und Prinzen, Hexen und Zauberern, von Riesen und Zwergen, von mutigen Helden und abenteuerlustigen Draufgängern.
Eine Ausstellung des Stadtgeschichtlichen Museums Leipzig greift das Thema europäische Volksmärchen zum Jahresende 2017 auf, die Abende sind länger und die Zeit für Märchen kann beginnen.
Seit dem Erfolg der „Kinder- und Hausmärchen“ der Gebrüder Grimm 1812 erlebten die wundersamen Geschichten einen Boom in Literatur, Theater, Film und Spielen, nicht nur in Deutschland.
Aus der Museumssammlung werden wertvolle alte Bilderbücher, kunstvoll illustrierte Bilderbögen und liebevoll gestaltete Papiertheater ausgestellt. Sie zeigen den Stellenwert der Geschichten um schöne Prinzessinnen, mutige Kinder oder Zauberwelten in den Kinderzimmern vor mehr als 100 Jahren. Gleichzeitig erzählen sie etwas von den zentralen Motiven, die bis heute Märchen in aller Welt ausmachen.
Eine Spielfläche lädt dazu ein, Bücher zu schmökern und sich als Helden zu fühlen, Rätsel zu lösen und Märchen aus anderen Ländern zu erleben. Märchenfilme und Gastspiele von Puppenbühnen und Papiertheatern, Märchenerzähler, Vorleser, Rätselrundgänge und Workshops richten sich an Familien und Junggebliebene jeden Alters.

Marketing/Öffentlichkeitsarbeit
Stadt Leipzig
Stadtgeschichtliches Museum Leipzig

21.07.201721.07.2017


 

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Pressemitteilung vom 19. Juli - 40 Jahre Sportmuseum – eine unvollendete Geschichte

Leipzig, 19.7.2017:

Am 23. Juli 2017 wird das Sportmuseum,

eine Einrichtung des Stadtgeschichtlichen Museums Leipzig, 40 Jahre alt.

Trotz vieler Ungewissheiten überwiegt der Optimismus, in naher Zukunft ein neues Domizil zu finden. 


Langer Anlauf, kurzer Sprint
Sportmuseum auf der Dammkrone Zentralstadion Foto W. ZeyenSportmuseum auf der Dammkrone Zentralstadion Foto W. ZeyenVon der Idee bis zur Gründung eines Sportmuseums in Leipzig vergingen 114 Jahre. Zum dritten deutschen Turnfest 1863 in Leipzig war solch ein Gedanke erstmals aufgekommen. 1867 begründete der Geschäftsführer der Deutschen Turnerschaft Ferdinand Goetz zwar in seinem Wohnhaus die erste sporthistorische Sammlung Deutschlands, doch sie überlebte den Gründer nur um einige Jahrzehnte.
1975 legten Wissenschaftler der Deutschen Hochschule für Körperkultur in Leipzig eine „Konzeption für ein sporthistorisches Museum der Stadt Leipzig“ vor. Im April 1976 beschloss der Stadtrat die Umsetzung. In einer auf dem Hauptgebäude des Zentralstadions errichteten Zusatzetage wurde am 23. Juli 1977 das Sportmuseum Leipzig als eine Teileinrichtung des Museums für Geschichte der Stadt Leipzig eröffnet. Schwerpunkte der ständigen Ausstellung mit ca. 3 000 historischen Objekten waren die Sporttraditionen der Arbeiterklasse und die Entwicklung des DDR-Sports.
Damit gab es nach dem Berliner Museum für Leibesübungen (1925–1934) erstmals deutschlandweit wieder ein Museum zur Geschichte des Sports, wenn auch mit deutlicher gesellschaftspolitischer Ausrichtung im Sinne der DDR-Staatsführung.
Bis 1991 wurden die Sammlungen auf über 30 000 Objekte erweitert und insgesamt 30 Sonderausstellungen präsentiert. Die Ausstellung „Lasst Kräfte sinnvoll walten“ zum 100-jährigen Jubiläum des Gewichthebens in Deutschland markierte am 31. August 1991 das Aus für das Sportmuseum auf der Dammkrone des Zentralstadions.

Von Interim zu Interim
Zwar erfolgte 1993 ein Grundsatzbeschluss des Leipziger Stadtrates zum Erhalt des Museums bzw. der bedeutenden Sammlung, doch ein geeigneter Standort für das neue Sammlungs- und Dokumentationszentrum konnte nicht gefunden werden. Fünf Jahre lang zog die wachsende Sammlung von Interim zu Interim; die historischen Sportgeräte mussten zeitweise in konservatorisch ungeeigneten Räumen wie im Torhaus Dölitz, in der ehemaligen „Iskra“-Gedenkstätte in Probstheida oder im Kellerbereich der ehemaligen DHfK untergebracht werden.

Vom 10. April bis 16. September 2018 präsentiert eine Ausstellung im Haus Böttchergäßchen Teile der Sammlung und stellt Orte und Themen der geplanten historischen Sportroute vor.

 

Die Ausstellung könnte so betrachtet eine gute Grundlage für eine künftige Ständige Ausstellung sein.

Presse/Öffentlichkeitsarbeit
Stadt Leipzig
Stadtgeschichtliches Museum Leipzig

19.07.201719.07.2017


 

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Vergessene Avantgarde - Das Künstlerhaus am Nikischplatz 1900–1943

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